Bienenzuchtverein Velden/Vils

Historie Bienenzuchtverein Velden/Vils

Am 24.April 1924 wurde der Garten- und Imkerverein gegründet. Der Verein wurde mit dem Namen „Garten- und Bienenzuchtverein Velden und Umgebung benannt. Die Gründungsvorstandschaft dieses Zwillingsvereins setzte sich zusammen mit:
1. Vorstand Oberlehrer Deigendesch, 2. Vorstand und Kassier Gerbermeister Severin Behr und Schriftführer Hans Holzner, Burger Mühle, alle aus Velden.
Insgesamt bildeten 54 Mitglieder den Doppelverein.1934 teilte sich der Verein. Der Bienenzuchtverein wurde eigenständig. Die Vorstandschaft übernahm Severin Behr, Gerbermeister, Velden.
Die Gartenbauinteressengemeinschaft wurde aufgelöst. Erfreulicherweise konnte 1984 unter der Führung von Thomas Rinberger Velden, der Gartenbauverein wieder neu gegründet werden.

Leider sind die Unterlagen unserer Vereinsgeschichte 1937 beim Brand des Anwesen Burger Mühle vernichtet worden. Die Unterlagen waren in Verwahrung des Schriftführers Hans Holzner. Severin Behr brachte den Verein mit ca. 40 Mitgliedern gut über die Kriegs- und Nachkriegsjahre. Am 10. August 1946 war durch die Amerikanische Besatzungsmacht eine formell entnazifizierte Wiederzulassung notwendig.
Der Verein wurde von 1946 bis 1948 von Hans Bachmeier Velden, als 1. Vorsitzender und von Alois Adamhuber als 2. Vorsitzender geführt. Lorenz Pfäffl Bruck, war Schriftführer und Georg Strohhofer Erzmannsdorf, übernahm das Amt des Kassiers.

Ab 1949 bestimmte das Vereinsgeschehen wieder Severin Behr mit seinem Freund Josef Anstatt als Kassier. Severin Behr der als Initiator des Imkergedankens war und von der Gründung 1924 bis zu seinem, leider allzu frühen Tod am 29. März1968 die Geschicke des Vereins mit Umsicht und Idealismus leitete. Severin Behr war 44 Jahre Vorstand unseres Vereins. Zeitbedingt erlebten unsere Mitgliederzahlen große Schwankungen. In den Vorkriegsjahren also von 1924 bis 1940 war finanziell eine sehr schlechte Zeit. Der Verein zählte 40 bis 50 Mitglieder. In den Kriegsjahren 1940 bis 1945 bedingt der rationalisierten Futterzuweisung wuchs die Zahl der Mitglieder auf 100 an. Auch die Nachkriegsjahre 1945 bis zur DM-Währung 1948 waren noch schlechte Zeiten. Dank der Futterzuckerzuweisung stieg die Mitgliederzahl auf den Höchststand von 180 Mitgliedern. Ab 1960 gingen die Mitgliederzahlen wieder zurück. Der Verein zählte damals noch etwa 100 Mitglieder mit 1300 Bienenvölker. Mit der vermeintlich besseren Zeit, kam auch die Entfremdung zur Natur. Die Mitgliederzahlen gingen dramatisch zurück.
Am 19. Mai 1968 wurde Anton Neulinger zum 1. Vorsitzenden gewählt. Martin Simmel zum 2. Vorsitzenden. Helmut Schabel Schriftführer seit 1965. Kassier wurde Isidor Lechner.
Nach 25 Jahren legte Anton Neulinger am 4. April 1992 sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nieder.
Anton Schuder Kremshub, übernahm den Vorsitz. Zum 2. Vorsitzenden wurde Georg Söll aus Hudlberg gewählt. Als Kassier konnte Anton Neulinger trotz seiner angeschlagenen Gesundheit gewonnen werden. Schriftführer wurde Johann Reiter.

Am 22.03.2003 übernahm Josef Lanzinger aus Pretzkobl das Amt des 1. Vorsitzenden. Anneliese Eibelsgruber aus Münster wurde zum 2. Vorsitzenden gewählt. Kassier Anton Schuder. Schriftführer Johann Reiter.
Bei den Vorstandswahlen am 24.02.2007 übernahm Georg Eder Unterbreitenau, das Amt des 2. Vorsitzenden. Sabine Haberzeth aus Velden wurde Schriftführerin. Die restliche Vorstandschaft hatte sich nicht verändert. 1. Vorstand Josef Lanzinger Pretzkobl, Kassier Anton Schuder Kremshub, Kassenprüfer Konrad Strasser Velden.
Die Wahlen am 12.03.2011 brachten in der Vorstandschaft keine Veränderungen. Der gesamte Vorstand wurde in seinem Amt bestätigt.
Dank der Förderung der Imkerei setzt sich der Rückgang der Vereinsmitglieder nicht mehr fort. In den vergangenen 3 Jahren haben wir wieder einen leichten Anstieg der Mitglieder zu verzeichnen.
Der Rückgang der Bienenvölker die von den Vereinsmitgliedern betreut werden ist noch nicht gestoppt. Es werden derzeit noch etwa 390 Bienenvölker betreut
Stand: Mai 2014

Erstellt am 06.Mai 2014 von Josef Lanzinger

Satzung von 1952 (nicht mehr aktuell)